8/09/2016

Norwegen/Bergen/Tour -Part IV




 Zack...weg der Schnee und die extreme Kälte. Dafür Regen und eine Straßen Sperre, Gott sei dank 😊sonst hätten wir etwas tolles total übersehen. 






Mir war gar nicht bewusst,dass man in Norwegen sogar Wasserfälle zu sehen bekommt😮. Irgendwie aber logisch,oder? Das ganze Eis und der Schnee der Berge muss ja auch irgendwo hin wenn es wärmer wird. 
Durch die Straßen Sperre, hatten wir auch gute 15min Zeit uns das Spektakel genauer anzusehen.
Durch die nassen Felsen und den Regen, war es schon seeeeehr gewaagt sich zu weit nach vorn zu bewegen. 
Mahnmale von abgestürzten Besuchern deuteten auch darauf hin,genug Sicherheitsabstand zu halten.
Ich kann euch gar nicht sagen wie tief es dort hinunter ging,aber es war sehr tief und wurde immer dunkler nach unten hin.
Dennoch ein Natur Schauspiel welches ich zuvor so derart noch nicht gesehen habe.
Wir dachten zudem, es würde bei diesen Wasserfällen allein bleiben auf unserer Tour 😂. Dem war natürlich nicht der Fall doch dazu komme ich noch.
Schon kam auch das "Lotzenauto" das einen diesen Berg hinab durch unzählige Tunnel führen sollte. 
Ich hatte ja schon ein wenig einen flauen Magen😂. Immerhin war der pass sehr schmal und auch extrem kurvenreich, die Schilder mit dem Hinweis das Fahrrad auf der ganzen Strecke hinab nicht gestattet sei,also die Abfahrt auf einem solchen ja 😀, machten das ungute Gefühl nicht besser.



Das Auto führte uns durch wohl den längsten Tunnel durch den wir in der ganzen Zeit gefahren sind. Und hey, dass waren so einige. 24km lang war dieser Tunnel, kaum erblickte man wieder Tageslicht, schon kam man keine 500 Meter weiter in den nächsten Tunnel, satte 15km lang 😂. So zog sich das knapp eine Stunde lang, die Tunnel wurden Stück für Stück kurzer und wir machten 3x als es ein Ende hatte.😰😂
Norwegen ist wohl auch das Land mit den meisten Tunneln. Ohne diese müsste man wohl etliche km durch das Land fahren um von einem Ort zum nächsten zu kommen.
Zudem muss ich sagen, wir haben ja eine Route bis bergen gewählt, bei welcher wir die Maut weitestgehend umfahren, diese ist in Norwegen nicht so billig.
Dennoch zahlt man via videoscan bei jedem Tunnel eine geringe Gebühr. 
Praktisch ist, man muss nicht jedesmal Kleingeld zucken sondern bekommt die Rechnung bequem irgendwann nach Haus.
Hinzu kommt, dass die Maut meist nur zu bestimmten Uhrzeiten berechnet wird.
So kann man, zwischen 19 uhr- 6.00 Uhr morgens so ziemlich ohne Kostenfaktor jede Mautstraße passieren.
Und noch etwas interessantes, wenn man die Maut um fahren möchte, sieht man auch mehr vom Land. Hinzukommt, etwas mehr Zeit müsst ihr allerdings einplanen. Fakt ist, man umfährt die Maut sogar mit ,laut navi, weniger Kilometer, dennoch braucht man für 150 km 😂😂3,5 Stunden. Das ist kein Spass, die Straßen sind zwar wirklich alle top gewesen, allerdings durch das viele Berg und Tal sowie jede Stadt auf dem weg, die man durchquert führen dazu das man die Zeit auch wirklich nicht aufholen kann. Zudem darf man teilweise nicht schneller als 50 fahren.
Das wiederum lässt einem aber die Möglichkeit offen , viel zu sehen auf dem weg zum Ziel.
So kam es das wir .....😂😁

...auf der Strecke, ziemlich versteckt von der Straße den nächsten Wasserfall entdeckten.😀
Und was tut ein echter Mann?😂
Genau...

.... Nutzt diesen als Dusche😂.
Ich hatte da schon etwas mehr Respekt vor, brav wie ich bin😁 stand ich wartend mit dem Handtuch in sicherer Entfernung😂.
Interessant ist hier ja das es sich um tauendes Gletscher/Eis/Schnee "Wasser" vom Berg handelt.😨 
Das erklärt wohl auch von selbst weshalb ich Sicherheitsabstand hielt 😂
Als ich dann noch das *plopp* Geräusch 😱 hörte ,wäre vorbei😂
Ihr wisst alle was das war,oder? 
Richtig, abfallende Felsbrocken.
Also mein Rat😂 benutzt einen solchen Wasserfall nicht als Dusche.
Noch 370km ,sprich 6stunden Fahrt lagen nun noch vor uns bis Bergen.
Diese vergingen aber wie im Flug, durch die vielen Eindrücke die man bis dahin noch sammeln durfte.